2. Station


 

 

 

 

Das Todesurteil ist gefallen.
Und es kommt, was kommen muss.
Jesus weiß was ihn erwartet und er akzeptiert sein Schicksal.
Die Soldaten bringen das schwere Kreuz.
Jesus muss es selbst zur Hinrichtungsstätte tragen.
Im Vertrauen auf den Vater begibt er sich auf seinen Kreuzweg.

Wir kennen die Redewendung:
„Was sein muss, muss sein.“
In diesem Satz steckt das Spannungsfeld von
„etwas hinnehmen müssen“ und
„etwas annehmen können.“
Es ist eine Frage der Haltung, wie wir auf die Dinge blicken, die sich offensichtlich nicht vermeiden lassen.
Je nachdem wie wir uns der Situation stellen,
werden wir zu Opfern oder sind Gestalter unseres Schicksals.

Was ist in meinem Leben unvermeidbar?

Wie gehe ich damit um?

Was davon möchte ich Jesus mit auf den Kreuzweg geben?