8. Station


 

 

 

 

Am Wegesrand stehen Frauen, die um Jesus weinen.
Jesus bemerkt sie und spricht zu ihnen:
„Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht um mich,
sondern um Euch und Eure Kinder!
[…]
Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht,
was wird dann erst mit dem dürren werden.“

 

Wir kennen Menschen, die für uns Hoffnungsträger sind.
Von unseren Vorbildern lassen wir uns inspirieren und mitreißen.
Wir wären so gerne wie sie.
Scheitern sie, trifft uns das direkt und in unserem Innersten.
Desillusioniert fragen wir:
„Wenn der das schon nicht schafft, was soll ich dann erst machen?“

Diese Frage führt uns zur Entscheidung:
Verharren wir bei der Klage?
Oder füllen wir das, was uns begeistert, erneut mit Leben?
Stehen wir weinend daneben?
Oder durchbrechen wir den Kreislauf der Unmenschlichkeit?
Resignieren wir?
Oder bauen wir an einer neuen Welt?

Wer ist für mich ein Vorbild?

Welche Kreisläufe und Routinen hindern mich am Leben?

Was davon möchte ich Jesus mit auf den Kreuzweg geben?